/No place like home

/Learn more about us

/Our awesome team

/Get in touch with us

Historie

Rudolf Rimbrecht 1834-1877

Alles begann mit der Maler Familie Rimbrecht und die das gleichnamigen Malergeschäft in der Hauptstraße 35 in Triberg 1826 errichteten. Rudolf Rimbrecht Goldschmied und Maler übernahm es von seinem Vater Johann B. Rimbrecht und hat Werkstatt und Laden eröffnet. 1862 hat er seine zweite Frau Friederike Müller geheiratet. Nachdem 1839 die erste Kamera der Welt vorgestellt wurde, entschloss Rimbrecht sich1869, seine Kompetenzen als Maler auf die eines Fotografen auszuweiten und somit sein Angebot zu erweitern. Er starb an einer Herzkrankheit mit nur 43 Jahren.
Die Fotografie forderte zu Wiegenzeiten Geduld und Präzision! Erst ab 1860 wurden die Belichtungszeiten auf wenige Sekunden verkürzt und ab Ende 1879 begann die industrielle Herstellung von Gelatine-Trockenplatten  
Eine Ablichtung vom Fotografen war damals für viele, wie für uns heute Science Fiction und ein Luxusartikel den sich nicht jeder leisten konnte.

Johann Karl Berberich 1851-1906

Nach Rimbrechts Tod heiratete 1881 Fotograf Johan Karl Berberich seine Witwe Friederike und übernimmt das erfolgreiche Unternehmen, welches von nun an „Photographie J. Karl Berberich“ hieß.

Trend in der damaligen Zeit den 1890er  für die Besucher aus den Städten war es, sich am Wasserfall ablichten zu lassen – ein beliebtes Schwarzwaldsouvenir!

Gustav Carle

1898 geht Gustav Carle in die Fotografenlehre bei Berberich. Nach seiner Ausbildung verlässt dieser Triberg zum Lernen und zum Studieren; Carle’s Weg führte ihn unter anderem nach Limburg an der Lahn, zur Foto- und Malschule in Dresden, als Fotooperateur und Maler nach Chemnitz und schließlich an die Malschule München  
Gustav Carle sammelte viel Berufserfahrung und erlernte die neusten Fotoverfahren bevor er 1906 dem Ruf der Witwe von Berberich folgte und zurück in den Schwarzwald kam. Gustav Carle übernimmt 1908 das Geschäft übernimmt und es kommt in Familienbesitz. Im selben Jahr heiratet er Magarethe Meisterhans.

Zu dieser Zeit werden Großformatkameras mit fotografischen Glasplatten in 13×18 – 30x40cm als „Planfilm“ verwendet – so groß wie der gewünschte Abzug

Das Ladengeschäft wird um 1911 renoviert und umgebaut, erhält ein größeres Schaufenster sowie eine separate Eingangstüre.
1915-18 tobt der 1. Weltkrieg und Gustav Carle wird an die Westfront eingezogen.
1937/38 wurde das Wohn-Geschäftshaus mit Atelier und Werkstatt ausgebaut, das Geschäft lief erfolgreich, noch immer waren die Erinnerungsfotos in Trachtenaufnahmen am Wasserfall sehr populär bis sie durch die NSDAP verboten wurden und dann auch nach dem Krieg nicht mehr angeboten wurden.
Mit seiner Frau Margarete hat Gustav Carle drei Töchter.

Rudolf Kessler

Die jüngste Tochter Frida Carle heiratet 1950 den Fotografen Meister Rudolf Kessler aus Bad Peterstal.

1958 übernimmt Rudolf Kessler das Geschäft „Foto Carle“. Der Name des Geschäfts bleibt erhalten. Rudolf und Friedl Kessler haben zwei Kinder, der jüngere Sohn Norbert Kessler erlernt das Familienhandwerk und wird Fotograf & Meister.

Norbert Kessler

1980 übernimmt Norbert Kessler „ Foto Carle“ in der dritten Generation und später steigt seine Frau Andrea Kessler mit ins Geschäft ein und macht eine Ausbildung als Fotografin, welche Sie 1995 erfolgreich beendet. Norbert und Andrea trennen sich 2001, aus ihrer Ehe gibt es 3 Kinder.
40 Jahre Fotografenmeister – Norbert Kessler erhält den goldenen Meisterbrief im Jahre 2017!

Mario Kessler 1981

Mario Kessler übernimmt 2020 das Geschäft „Foto Carle“. Ein Betrieb in 4. Generation. Ein Unternehmen mit Geschichte, Fachkompetenzen und der Leidenschaft für die Fotografie über viele Generationen hinweg!

KOSTBARER SCHATZ –
DAS GLASPLATTENARCHIV 

Durch diese lange Tradition haben wir ein umfangreiches Zeitfenster an Entwicklungen der Fotografie durchgemacht. Wir konnten ein großes historisches Archiv an Glasplatten restauriere, welches im Krieg von der Familie Carle/Kessler beschützt und behütet wurde. Wir arbeiten stetig daran, dieses kostbare Archiv zu digitalisieren.